Der Women’s Entrepreneurship Day war ein voller Erfolg

Frauen als Unternehmerinnen gibt es noch nicht allzu viele. Noch! Denn Stephanie Schoss, Heliane Canepa und Nora Gautschi verdeutlichten aus ihrer eigenen Erfahrung heraus, wie toll es ist unternehmerisch zu wirken. Frauen hätte dabei den Vorteil, dass es ihnen nicht allein um wirtschaftlichen Erfolg, sondern auch um einen gesellschaftlichen Sinn ginge – getreu dem Motto: „Striving for Success and Significance“.

Stephanie Schoss erzählte während ihres Interviews mit Juliane Fritz von b-to-v, wie sie schon als 20-Jährige Studentin erste Business-Ideen verwirklichte. Dass es dabei nicht immer glatt liefe, hätte sich zwar nicht verhindern lassen. Aber viel wichtiger sei es, sich von Niederlagen nicht zu ermutigen. Die würden einen nur stärken machen, betonte Stephanie Schoss in ihren Ausführungen und führte dazu nicht nur unternehmerische Anekdoten, sondern auch ihre Erfahrungen als Muay-Thai-Sportlerin als Beleg an.

Sehr unterhaltsam und anekdotenreich ging es dann beim Vortrag von Heliane Canepa weiter. Heliane Canepa wurde mehrfach mit dem Preis „Unternehmerin des Jahres in der Schweiz“ prämiert und war die erste Vorstandsvorsitzende eines an der SIX-kotiertem Konzerns. Sie berichtete von ihren ersten unternehmerischen Erfahrungen, als sie 1980  in einem kleinen Team die Medizinaltechnikfirma Schneider mitaufbaute. Was damals tatsächlich in einer Garage begann, entwickelte sich in den darauffolgenden Jahrzehnten zu einem milliardenschweren Unternehmen. Als es dann hiess, der Schweizer Standort in Bülach müsste schliessen, versprach sie jedem der 550 Angestellten einen neuen Job zu finden – was ihr auch gelang.

Ab der Jahrtausendwende wechselte sie dann als CEO zu Nobel Biocare und führte dort ihre einzigartige Erfolgsstory fort. So verbesserten sich nach einem Restrukturierungsprogramm Umsatz, Gewinn sowie die Gewinnmarge signifikant. Heutzutage hat sie sich mehrheitlich aus aktiven Tätigkeiten als Unternehmerin zurückgezogen. Sie steht jedoch einigen Unternehmen als Verwaltungsratsmitglied bzw. –vorsitzende bei.

Abgerundet wurde der Women’s Entrepreneurship Day durch ein get-together in der Gründergarage, bei dem Nora Gautschi von ihrem erfolgreichen Start-Up Scarabeus berichtete. Scarbeus ist ein Reitbekleidungsunternehmen, das mit ihren stylischen Kollektionen, handverlesenen Stoffen und modernster Funktionalität den Reiterchic neu definiert – sowohl für den Reitalltag, als auch für internationale Spitzenturniere. Die komplette Schweizer Nationalmannschaft im Reiten gehört u.a. zu ihren Kunden.

Wenn auch Sie und Ihr Lust habt, ein eigenes Start-up zu gründen oder Feedback zu Business-Ideen wollt, seid Ihr herzlich eingeladen, die Gründergarage 2013 zu besuchen oder vom Angebot des HSG Entrepreneurship Campus Gebrauch zu machen.

Gründergarage_2013_Stephanie SchossBild 1: Juliane Fritz (l.) und Stephanie Schoss (r.) während der Q&A.

Gründergarage2013_Heliane Canepa

Bild 2: Heliane Canepa (Mitte) während ihres unterhaltsamen Vortrags.

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HSG-Familie aufgepasst: Ihr gründet oder wollt gründen? Die Universität St.Gallen (HSG) unterstützt Euch dabei. Das HSG Gründer Lab und das Center for Entrepreneurship (CfE-HSG) sind Eure Ansprechpartner. Zögert nicht auf uns zuzukommen. Hier findest Du alle Informationen.
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