Kommunikation mit Journalisten

Wie tritt man in Kontakt mit Journalisten und wie wird man zum Eye-Catcher im überfüllten Redaktions-Postfach? Unser Blog-Post gibt Antworten.

Ob allgemeine Newsportale wie der NZZ oder Spiegel-Online auf der einen Seite oder ob spezielle Themenportale wie deutsche-startups.de oder startwerk.ch auf der anderen Seite, jeden Tag prasseln eine Menge an Startup-Infos auf die Redakteure ein.

Hier den Überblick zu behalten und das Wichtige vom Unwichtigen zu trennen, ist daher nicht immer leicht.

Im Postfach tobt der Kampf um die Aufmerksamkeit

Gründer und CMOs von Start-ups sei daher zu einer zielgruppengerechten Kommunikation geraten. Und die fängt mit der Betreffzeile an.

Mit einfachen Betrefftiteln à la „Pressemitteilung, Pressemeldung, Medien-Info, Vorstellung neues Start-up, neues Produkt“ schafft man keine Aufmerksamkeit. Stattdessen sollte man die Betreffzeile als Überschrift verstehen und einen attraktiveren Aufhänger verwenden, der Lust auf mehr macht.

Beispiele:

STARTUP XYZ erfährt regen Zuspruch – 100k Downloads im ersten Monat

STARTUP XYZ macht den 3D-Druck für jedermann erschwinglich

Man muss den Redakteuren das Thema so schmackhaft wie möglich machen. Und es sollte leicht zu verstehen sein. Denn die wenigsten Journalisten sind ausgeprägte Technikspezialisten. Daher sollte auch immer der Kundennutzen im Fokus stehen und nicht etwa die technische Raffinesse eines Produktes. Je eher die Redakteure das Gefühl haben, ihre Leserschaft profitiere durch das jeweilige Start-up, desto eher werden sie darüber berichten. Daher lohnt es sich, bereits im Vorfeld die passenden Medien und Redakteure nach zu recherchieren. Vom Giesskannenprinzip sei ausdrücklich gewarnt!

Ebenso sei darauf hingewiesen, dass eine Pressemitteilung immer nur für eine Information/Neuigkeit gilt. Es wäre ja fatal, mit einer einzigen Pressemitteilung sämtliche berichterstattungswürdige Themen auf einmal abzudecken. Damit verschiesst man sein gesamtes Pulver gleich beim ersten Schuss…

Medienservice bieten

Zu guter Letzt kann man den Pressevertretern ihre Arbeit zudem deutlich erleichtern, indem man ihnen entweder auf der Start-up-Webseite oder durch ein mitgesandtes Media-Kit (Pressemappe) alle wichtigen Unterlagen zur Verfügung stellt.

Dies beinhaltet bspw.

–        Bildmaterial (Teamfotos, Unternehmenslogo, Produktfotos, etc.)

–        Videos (Erklärvideo zum Produkt, evtl. auch als Youtube- oder
Dropboxlink)

–        Hintergrund-Informationen zum Unternehmen, zu den Gründern (gern
auch Anekdoten) und/oder zum Markt

–        Links zu Marktstudien, Wettbewerbern, etc. um ihnen die Quer-Recherche
zu erleichtern

–        vorgefertigte Twitter- und Facebook/Blog-Teaser

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HSG-Familie aufgepasst: Ihr gründet oder wollt gründen? Die Universität St.Gallen (HSG) unterstützt Euch dabei. Das HSG Gründer Lab und das Center for Entrepreneurship (CfE-HSG) sind Eure Ansprechpartner. Zögert nicht auf uns zuzukommen. Hier findest Du alle Informationen.
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