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Die kurzfristige Aktienentwicklung nach IPOs

Facebook’s Aktienkurs nahm zu Beginn der Kotierung eine Talfahrt hin und auch der Kurs von Zynga lief eher schlecht als recht. Aber nicht jeder IPO verläuft zu Beginn schwach, wie diese Grafik von statista.de zeigt:

Aktienkurse

Aktienkurse von gehypten “Start-ups” sind mitunter auch einigermassen stabil zu Beginn ihrer Börsenhistorie. Für Linkedin zählt das nach wie vor, für Groupon eher nicht. Da haben mehrere Skandale, u.a. buchhalerisch, für äusserst volatile Kursverläufe gesorgt.

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Das Für- und Wider des Freemium-Modells

Schluss mit dem Nulltarif-Wahn einerseits, lang lebe die Kostenlos-Mentalität andererseits. Die Fronten der Netzgemeinde sind oftmals sehr starr und nur selten kristallisiert sich ein Mittelweg. Das Freemium-Modell ist so ein gelungener Mittelweg.

Um eine kritische Masse aufzubauen (Viralität) und Nutzungshemmnisse abzubauen, ist es oftmals nötig, einen Service oder ein Produkt kostenlos anzubieten. Denn – und da sind wir uns vermutlich alle einig – das beste Bier ist immer noch das Freibier!

Auf Dauer geht das aber nicht gut, am Ende muss immer die Zeche gezahlt werden. Daher ist man dazu übergegangen, Usern einen kostenlosen Basiszugang zu gewähren, der so konzipiert sein sollte, dass er die zufriedenstellende Nutzung ermöglicht, gleichzeitig auch für ein (kostenpflichtiges) Mehr begeistert. Sämtliche Cloud-Services, wie Dropbox oder Boxcryptor verfolgen diesen Ansatz. Die Conversion bzw. die Aufteilung von Free- zu Paid-Usern liegt zwar im niedrigen einstelligen Bereich (selten über 10%), aber oftmals reicht dies aus, da die Grenzkosten für digitale Güter und Services gegen 0 tendieren.

Klar ist aber auch, zum Paid-User wird nur derjenige, dem der Service wirklich nützt, der quasi abhängig geworden ist. Der Produktnutzen muss so gross sein, dass es ein User für sich ausschliesst, jemals wieder downgraden zu wollen/zu können. Wer sich einmal an den 100GB-Speicher von Dropbox gewöhnt hat, der will nicht mehr auf einige wenige GB in der Freeversion zurückfallen. Das kann er sich “dateientechnisch” gar nicht mehr leisten.
Fakt ist aber auch, dass nicht alle auf Netzwerkeffekten-beruhenden Services ein Freemium-Modell etablieren können. Bei Dropbox geht das noch, bei Facebook hingegen nicht, da Facebook ein Kommunikationstool ist. Bei Linkedin hingegen lässt sich Freemium anwenden: Dessen grosse Basis an Gratisusern stellt nämlich einen grossen Wert für alle zahlenden Kunden dar, sprich den Headhuntern usw.

Contentwebseiten sei auch eher von Freemium abzuraten, da die meisten News im Internet austauschbare Commodoties sind. Bezahlschranken wirken eher kontraproduktiv und es kommt ja nicht von ungefähr, dass BILD und SPON (Deutschlands reichweitenstärkste Portale) nur sehr vorsichtig mit Premiumfeatures agieren. Auch bei Blogs macht es wenig Sinn, da man hier mitunter sehr auf den user generated content angewiesen ist. Und der kommt nun mal primär von den Usern, die es eben nicht gebe, unterlägen sie einer Bezahlschranke.

Problem beim Freemium ist jedoch, wie man sein Angebot produkt- und preistechnisch differenziert, um möglichst wenige abzuschrecken und gleichzeitig viel der Konsumentenrente abzuschöpfen. Es braucht ausgiebige Trial-and-Error-Verfahren, um herauszufinden, ob man zu wenig gratis anbietet oder genau richtig usw. Wer weiss schon im Vorfeld, ob 5, 20 oder 200 Schweizer Franken ein angemessener Preis ist. Oder eine Teamversion 3, 5,10 oder 50 Mitarbeiter umfassen soll? Es mag daher durchaus angebracht sein, direkt von Beginn an entweder alles kostenlos oder alles kostenpflichtig zu vertreiben. Schliesslich verärgert man sich mit jeder Anpassung an das Freemium-Modell seine bestehenden Kunden. Und wenn man ehrlich ist, einen loyalen Kunden zu verlieren ist so oder so das Graus eines jeden Unternehmers.

Ausührlichere Informationen zum Freemium-Modell gibt es auf den Seiten von Deutsche-Startups.de: Klick

Brillen sind das next big thing im E-Commerce

Man glaubt es kaum, aber der Brillenmarkt in DACH ist ein Milliardenmarkt, mindestens genauso gross wie der Parfümerie- und Kosmetikmarkt. Wer also noch irgendetwas im E-Commerce starten will, sollte sich auf die Brille fokussieren.

brille

Zwei Möglichkeiten:

(1) Den Zwischenhandel ausschalten und ein eigenes Brillen-Label starten, wie VIU. Statt CHF600 kostet eine Korrekturbrille (Gläser mit Dioptrinstärke!) nur noch ein Drittel. Für geizige Brillenträger eine äusserst lukrative Angelegenheit.

(2) Statt Brillen, Gläser verkaufen, wie EyeGlass24.de: Dort kann man Brillengläser bestellen sowie die bestehenden Fassung einsenden und neu verglasen lassen. So können zerkratzte Brillengläser schnell ersetzt oder die Gläser der aktuellen Sehstärke angepasst werden. Ein Traum für die knapp 100 Millionen Brillenträger in DACH.

Und überhaupt, seit GoogleGlass sind Brillen ein lukratives Gadget des Internet der Dinge. Have a click to Itizzimo.

Mobile Payment…so ein Schwachsinn…

…findet zumindest Maik Klotz von t3n und legt hier seine Gründe dar: Klick

Termsheets / Beteiligungsverträge

Wer wissen will, was ein Termsheet ist, wie es aufgebaut ist und welche Bestandteile es beinhaltet, klicke bitte hier und hier und hier
Dies sind öffentliche Standard-Term-Sheets der SECA, von HackFwd und SeedSummit.

Aber natürlich sind das nur “Standardversionen”, von Start-up zu Start-up und von Investor zu Investor fallen sie mal strenger, mal weniger streng aus.

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Vom 10.3-15.3 gibt es eine Gründer-Woche an der Uni mit der HSG Gründergarage und dem START Summit. Hilfreiche Workshops, hochkarätige Experten, Gründer und Investoren erwarten Dich. Save the dates!
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Flyer HSG Gruendergarage 2014

Lesenswert: Alle Informationen zum Schweizer Steuersystem

Steuern…geliebt, verhasst, verdammt! Alle, die wissen wollen, wie das Schweizer Steuersystem aufgebaut ist, was man zahlen muss usw. empfehlen wir folgendes Dokument – “Die Besteuerung der juristischen Personen”, herausgegeben von der Schweizer Steuerkonferenz SSK.

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Buchempfehlungen für GründerInnen

buchempfehlungen

The Art to Start

The Entrepreneur’s Guide to Customer Development: A cheat sheet to The Four Steps to the Epiphany

The Four Steps to the Epiphany: Successful Strategies for Products That Win

The Lean Startup

The Innovator’s Dilemma

Running Lean

Inside the Tornado

Crossing the Chasm: Marketing and Selling Disruptive Products to Mainstream Customers

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